Montag, 8. April 2013

Daoud Nassar ist heute Gast in Ingolstadt !

Nur noch mal zur Erinnerung: Heute, 8.4.2013, ist Daoud Nassar Gast der Ingolstädter Mennonitengemeinde und wird um 19.30 Uhr einen Vortrag im Gemeindezentrum halten (siehe Plakat rechts)!

Radiotipp für den 8.4.2013: Wie steht es um die Befreiungstheologie?

Bayern 2, 21.00 Uhr:

Papst Franziskus spricht ganz selbstverständlich mit Ausdrücken und in Bildern der Befreiungstheologie. Theo.Logik erinnert an die geschichtlichen Anfänge dieser theologischen Strömung und fragt nach ihrem heutigen Erbe.

Papst Franziskus hat in den ersten Wochen seines Pontifikats mit einer neuen Sprache viel Sympathie gewonnen. Ob er von der Liebe spricht, der Güte, der Zärtlichkeit oder über "Das Sich-Kümmern" oder über die "Tugend des Schwachen", stets sind es Begriffe und Bilder aus der Befreiungstheologie Lateinamerikas, die zuvor auf dem Petersplatz nur selten zu hören waren.

Doch wie steht es eigentlich um die Theologie der Befreiung? Was ist davon noch übrig geblieben und was kann oder was will Papst Franziskus davon mitnehmen? Die Sendung Theo.Logik thematisiert die Geschichte der Befreiungstheologie und porträtiert junge Christen, die sich noch heute mit der Befreiungstheologie auseinandersetzen. Zu Gast bei Theo.Logik ist der Münchner Jesuitenpater Martin Maier, der von 1989 bis 1991 Pfarrer einer Landgemeinde in El Salvador war. Sein Vorgänger und zahlreiche andere Priester und Ordensgeistliche kamen während des Salvadorianischen Bürgerkriegs ums Leben.

Die Themen:
  • Die Geschichte der Befreiungstheologie (Claudia Christophersen)
  • Europäische Kämpfer für die Befreiungstheologie (Daniel Knopp)l
  • 40 Jahre danach - wie steht es heute um die Befreiungstheologie? (Gespräch mit Pater Martin Maier SJ)
  • Katholische Theologie im Knast. Ein Mörder studiert Theologie (Joseph Röhmel)
  • Was glaubt Bayern? "S" wie Sunniten (Anna Giordano)
Mehr zum Thema "Befreiungstheologie" findet ihr >>> hier

Mittwoch, 3. April 2013

Fernsehtipp für den 4.4.:Jesu Jünger auf der Flucht

Das Einschreiten französischer Streitkräfte gegen vorrückende gewalttätige Islamisten in Mali hat der Weltöffentlichkeit erneut und schon exemplarisch eine fortschreitende dramatische Entwicklung globalen Ausmaßes vor Augen geführt: in vielen Teilen der Welt finden Christenverfolgungen statt - und vielfach großflächig organisiert.

Das Christentum ist die inzwischen am meisten verfolgte Religionsgemeinschaft auf dem Globus. In manchen Ländern, wie zum Beispiel dem Irak, wurden Christen nach jahrtausendelanger Besiedelung inzwischen fast vollständig vertrieben.

So berichten in "Jesu Jünger auf der Flucht – Über die weltweite Bedrängnis des Christentums" die Korrespondenten mehrerer ARD-Auslandsstudios über die immer schwieriger werdende Situation von Christen vorwiegend in muslimisch geprägten wie auch totalitär geführten Ländern. Ein Ende von Unterdrückung, Verfolgung und Vertreibung von Christen ist beinahe nirgendwo in Sicht.

Mittwoch, 4. April, 13.30 Uhr, Bayerisches Fernsehen

>>> hier gibts mehr Infos!

Montag, 11. März 2013

Nächstes Treffen im April 2013


Der Termin für das nächste Treffen des Freundeskreises ist der Donnerstag, 18. April 2013 um 20 Uhr!

Dienstag, 5. März 2013

Filmtipp für Mittwoch, 6.3.: "Töte zuerst"

Der israelische Geheimdienst Schin Bet
Film von Dror Moreh
ARD, 6.3.2013, 22.45


Der Schin Bet ist der Inlandsgeheimdienst Israels, zuständig für die innere Sicherheit Israels und der seit 1967 besetzten Gebiete, nämlich das Westjordanland und Gaza. Die Identität der Schin-Bet-Mitarbeiter ist geheim - das Motto des Dienstes: die unsichtbaren Verteidiger. Erstmals treten in dem Dokumentarfim "Töte zuerst" (engl. "The Gatekeepers") alle sechs noch lebenden ehemaligen Schin-Bet-Chefs vor die Kamera und berichten offen und auch zum Teil selbstkritisch über ihre Arbeit.
>>> hier gibts mehr Informationen!

Freitag, 1. März 2013

PDF "Im Land der Bibel" 2/2012 des Jerusalemvereins

Die Ausgabe 2/2012 "Im Land der Bibel" des Jerusalemvereins beschäftigt sich mit dem Thema: "Der Nahostkonflikt und die deutsche Presse", Erfahrungsberichte deutscher Journalisten. Sehr interessant!

>>> hier kommt ihr zu dem Heft 


Der Jerusalemsverein fördert die evangelische Schul- und Gemeindearbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL). Er ist mit den deutschen evangelischen Einrichtungen im Heiligen Land verbunden, darunter die Schule Talitha Kumi, die Jerusalemsstiftung und die Auguste Victoria-Stiftung. Ein bundesweites Netzwerk von Vertrauenspfarrerinnen und -pfarrern vertritt den Jerusalemsverein in allen deutschen Landeskirchen. Sie unterstützen Initiativen und kirchliche Aktivitäten, die sich für Verständigung und Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern und einen gerechten Frieden in Palästina und Israel einsetzen.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Filmtipp: "Das Recht der Macht", arte

04.03.2013 um 02:25, arte
Das Recht der Macht (Israel, 2012, 86mn)
Regie: Ra'anan Alexandrowicz Produzent: Liran Atzmor

Die Entwicklung der militärischen Gesetzgebung in den Palästinensergebieten seit dem Sechstagekrieg von 1967 zwischen Israel und seinen Nachbarländern steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms. Sie stellt ganz grundsätzlich die Frage danach, ob sich Rechtstaatlichkeit und militärische Besatzung überhaupt miteinander vereinbaren lassen.

Trotz der allgemeinen medialen Präsenz des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern bleibt das durch die israelische Verwaltung für die besetzten Gebiete geschaffene Rechtssystem weitgehend unbeachtet. Dabei ist das Recht in den Palästinensergebieten unabhängig von dem Recht, das auf dem eigentlichen Staatsgebiet Israels gilt. Seit den Gebietseroberungen im Sechstagekrieg im Jahr 1967 steht das Westjordanland unter Verwaltung des israelischen Militärs.

Über Jahrzehnte hat sich dadurch ein kompliziertes System aus militärischen Gesetzen und Anordnungen entwickelt, das in seiner Beständigkeit einzigartig ist. Bei der Ausgestaltung der in einem juristischen Grenzbereich angesiedelten Rechtsetzung spielt das israelische Oberste Gericht eine entscheidende Rolle. Während das Gericht in Israel selbst als entschiedener Verfechter der Menschenrechte gilt, richtet es seine Entscheidungen bezüglich der besetzten Gebiete auch nach pragmatischen und militärstrategischen Erwägungen aus. Die Bevölkerung Israels hat in die juristische Verwaltung der Palästinensergebiete kaum einen Einblick. Doch für die Palästinenser ist die undurchsichtige Rechtslage im Alltag stets präsent. Durch diese Diskrepanz ergeben sich zahlreiche Konflikte.

Der Dokumentarfilm "The Law in these Parts" erhielt den Van Leer Group Foundation Award des Jerusalem Film Festivals 2011 und den Jurypreis (World Cinema Jury Prize) beim Sundance Film Festival 2012