Donnerstag, 12. März 2015
Neues von Zelt der Völker: 12. März 2015
Liebe Freundinnen und Freunde des Tent of Nations, ab kommenden Sonntag ist Daoud wieder für 10 Tage in deutschen Landen. Für weitere Infos meldet euch bitte bei Konrad.
Dienstag, 16. September 2014
Ausstellung "We refuse to be Enemies" im Bürgerhaus
Ende September hat der Freundeskreis "Zelt der Völker", Ingolstadt die Möglichkeit, das Projekt "Zelt der Völker" im Bürgerhaus in Ingolstadt, Kreuzstraße 12 im Rahmen einer einmonatigen Ausstellung vorzustellen. Die Aufhängung erfolgt am Freitag, 19.9., die offizielle Eröffnung findet am Samstag, 20.9. um 11 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 16. 10. zu sehen. Die Abhängung erfolgt am Freitag, 17.10.2014. Die Ausstellung zeigt Bilder des Fotografen Christian Kraatz.
Mittwoch, 21. Mai 2014
Dann rollten die Bulldozer
Israelische Bulldozer haben Teile der palästinensischen Begegnungsstätte "Tent of Nations" plattgemacht. Dabei genießt das Projekt internationalen Respekt. Israel stört sich seit Jahren daran.
>>> hier gehts zum Artikel der Südwest Presse Ulm
>>> hier gehts zum Artikel der Südwest Presse Ulm
We will never give up ...
Am heutigen Morgen sind in Nahalin (Palästina) auf dem Land einer palästinensischen Familie 800 Bäume von israelischen Siedlern zerstört worden.
von Lennart Spuck, BfP-Volontär
Hier in der Nähe von Jerusalem leben viele Palästinenser in der Nähe von Israelischen Siedlungen, die im Inland der Palästinensischen Autonomiegebiete errichtet wurden. Manchmal kommt es zu spürbaren Auseinandersetzungen, wie auch heute Morgen: Das Israelische Militär sperrte die Straßen zu einem Stück Land ab, auf dem 800 Bäume verschiedener Art gepflanzt sind. Das in Nahalin (nahe Bethlehem) liegende Stück Land ist circa ein Hektar groß und liegt im Besitz der Familie Nassar, die in Bethlehem und Beit Jala wohnt. In der militärisch bewachten Aktion wurden von 7.00 - 9.00 Uhr heimlich alle diese Bäume von Israelischen Siedlern zerstört.
Heute Morgen kam ich, wie jeden Montag, zur Arbeit in die Dar Al Kalima Schule. Dort erwartete mich bereits Anton Nassar, der zweite Schulleiter der Schule. Durch ein Telefonat erhielt er die schreckliche Nachricht. Er bat mich, mit ihm zu kommen und so viele Menschen zu motivieren, wie es mir irgend möglich ist. Mit zwei weiteren Volontären, zwei EAPPI - Kräften und weiteren Familienmitgliedern der Familie Nassar folgten wir Tony Nassar zum Ort des Geschehens. Der furchtbare Anblick war kaum zu ertragen: Eine komplett zerstörte Sandlandschaft, die ein wenig davon verriet, was hier passiert sein muss, erwartete uns. Die vielen gerodeten Äpfel-, Mandel,- Oliven,- Aprikosen- und Traubenbäume, denen die Erntezeit kurz bevor stand, sind in ein Loch geschoben und mit Erde überschüttet worden.
Ein Angehöriger der Familie telefoniert mit dem Anwalt
Um dieses Stück Land gibt es schon seit längerer Zeit Streit. Eigentlich ist das Land seit 1916 im Besitz der Familie Nassar. Doch vor 23 Jahren erhoben die Israelischen Siedler mit einem Brief erstmals Anspruch auf das Land, was sie als ihr Eigentum bezeichnen. Seitdem gibt es einige Vorfälle, die dem heutigen ähneln: 2004 sind beispielsweise 200 Bäume gefällt worden - hier konnte Tony mit seinen Brüdern die Bulldozer noch aufhalten, Weiteres zu zerstören. Weiteren Berichten zu Folge sind hier auch einfach Straßen durch das Land gebaut worden. Diesmal war für Tony Nassar und seine Familie jede Rettung zu spät. "Was sollen wir denn jetzt machen...?", sagte Tony Nassar mit einem verzweifeltem Blick auf das tote Land. Das einzige, was ihm blieb, war, das Fernsehen, seinen Anwalt und die Kirchen zu informieren. Doch das bringt die Bäume nicht wieder zurück.
Das blieb übrig ...
Trotz dessen weiterzumachen und nicht aufzugeben, das finde ich stark. Hoffentlich schafft es die Familie Nassar, ihr Land vor den Israelischen Siedlern zu retten. Doch selbst dann gibt es noch viel weiteres Land, welches den Palästinensern täglich streitig gemacht wird. Eine schwierige Situation, die im Nah-Ost-Konflikt momentan weder Besserung noch Frieden bringt - ganz im Gegenteil.
Wir geben nicht auf!
von Lennart Spuck, BfP-Volontär
Hier in der Nähe von Jerusalem leben viele Palästinenser in der Nähe von Israelischen Siedlungen, die im Inland der Palästinensischen Autonomiegebiete errichtet wurden. Manchmal kommt es zu spürbaren Auseinandersetzungen, wie auch heute Morgen: Das Israelische Militär sperrte die Straßen zu einem Stück Land ab, auf dem 800 Bäume verschiedener Art gepflanzt sind. Das in Nahalin (nahe Bethlehem) liegende Stück Land ist circa ein Hektar groß und liegt im Besitz der Familie Nassar, die in Bethlehem und Beit Jala wohnt. In der militärisch bewachten Aktion wurden von 7.00 - 9.00 Uhr heimlich alle diese Bäume von Israelischen Siedlern zerstört.
Heute Morgen kam ich, wie jeden Montag, zur Arbeit in die Dar Al Kalima Schule. Dort erwartete mich bereits Anton Nassar, der zweite Schulleiter der Schule. Durch ein Telefonat erhielt er die schreckliche Nachricht. Er bat mich, mit ihm zu kommen und so viele Menschen zu motivieren, wie es mir irgend möglich ist. Mit zwei weiteren Volontären, zwei EAPPI - Kräften und weiteren Familienmitgliedern der Familie Nassar folgten wir Tony Nassar zum Ort des Geschehens. Der furchtbare Anblick war kaum zu ertragen: Eine komplett zerstörte Sandlandschaft, die ein wenig davon verriet, was hier passiert sein muss, erwartete uns. Die vielen gerodeten Äpfel-, Mandel,- Oliven,- Aprikosen- und Traubenbäume, denen die Erntezeit kurz bevor stand, sind in ein Loch geschoben und mit Erde überschüttet worden.
Ein Angehöriger der Familie telefoniert mit dem Anwalt
Um dieses Stück Land gibt es schon seit längerer Zeit Streit. Eigentlich ist das Land seit 1916 im Besitz der Familie Nassar. Doch vor 23 Jahren erhoben die Israelischen Siedler mit einem Brief erstmals Anspruch auf das Land, was sie als ihr Eigentum bezeichnen. Seitdem gibt es einige Vorfälle, die dem heutigen ähneln: 2004 sind beispielsweise 200 Bäume gefällt worden - hier konnte Tony mit seinen Brüdern die Bulldozer noch aufhalten, Weiteres zu zerstören. Weiteren Berichten zu Folge sind hier auch einfach Straßen durch das Land gebaut worden. Diesmal war für Tony Nassar und seine Familie jede Rettung zu spät. "Was sollen wir denn jetzt machen...?", sagte Tony Nassar mit einem verzweifeltem Blick auf das tote Land. Das einzige, was ihm blieb, war, das Fernsehen, seinen Anwalt und die Kirchen zu informieren. Doch das bringt die Bäume nicht wieder zurück.
Nach dem Angriff
Nachdem Tony Nassar sich das Unglück ein wenig angesehen hat, erhob er das Wort um uns seiner Message teilhaben zu lassen: "Die mögen stärker als wir sein, die mögen Bulldozer haben, die mögen versuchen uns so aus dem Land zu vertreiben - wir werden weitermachen und nicht aufgeben!". Für jeden gefällten Baum wolle Tony Nassar zwei neue pflanzen, er habe die Hoffnung weiterzumachen und nicht aufzugeben. Er wolle Bulldozer holen und das Land für die Bepflanzung neuer Bäume bereit machen. Diesen Mut, den Kampf wieder aufzunehmen, den kann man nur bewundern - auch wenn dieser Kampf nicht leicht wird. Das Gefühl von Machtlosigkeit gepaart mit der harten Symbolik, die die Familie Nassar ertragen muss, scheint unfassbar schwer handhabbar zu sein. Für uns außen stehende Volontäre ist es zu dem noch unfassbar schwer zu begreifen: Warum machen Menschen so etwas? Das blieb übrig ...
Trotz dessen weiterzumachen und nicht aufzugeben, das finde ich stark. Hoffentlich schafft es die Familie Nassar, ihr Land vor den Israelischen Siedlern zu retten. Doch selbst dann gibt es noch viel weiteres Land, welches den Palästinensern täglich streitig gemacht wird. Eine schwierige Situation, die im Nah-Ost-Konflikt momentan weder Besserung noch Frieden bringt - ganz im Gegenteil.
Wir geben nicht auf!
Dienstag, 20. Mai 2014
Israeli bulldozers
Today at 08.00, Israeli
bulldozers came to the fertile valley of the farm where we planted fruit
trees 10 years ago, and destroyed the terraces and all our trees there.
More than 1500 apricot and apple trees as well as grape plants were
smashed and destroyed.
We informed our lawyer who is preparing the papers for appeal. Please be prepared to respond. We will need your support as you inform friends, churches and representatives when action is needed. Please wait for the moment and we will soon let you know about next steps and actions.
Thank you so much for all your support and solidarity. Blessings and Salaam, Daoud
We informed our lawyer who is preparing the papers for appeal. Please be prepared to respond. We will need your support as you inform friends, churches and representatives when action is needed. Please wait for the moment and we will soon let you know about next steps and actions.
Thank you so much for all your support and solidarity. Blessings and Salaam, Daoud
Mittwoch, 7. Mai 2014
Soziales Netzwerk für die Amish - wie ein analoges Facebook
Strenggläubige Amische sehen nicht fern, verwenden keinen Computer und
fahren nicht Auto. Aber sie lesen Zeitung und finden darin seit 124 Jahren die Status-Updates ihrer Freunde. Ein Besuch bei "The Budget" in Ohio.
In Newmanstown, Pennsylvania, ist die Nachrichtenlage ziemlich komplex "Wir hatten ganz unterschiedliches Wetter diese Woche, von Sonnenschein und eher warm bis eher kalt, Regen und Schnee", schreibt Lavinia Weaver, ihres Zeichens Berichterstatterin der Zeitung The Budget. Dafür hat Weaver ein paar gute Nachrichten vom vergangenen Wochenende: Einen Besuch bei Bruder Abraham am Samstagvormittag habe man genutzt, um über vergangene Zeiten zu reden. Es muss, im Rahmen des Möglichen, hoch hergegangen sein.
>>> hier gehts zum vollständigen Artikel der SZ
In Newmanstown, Pennsylvania, ist die Nachrichtenlage ziemlich komplex "Wir hatten ganz unterschiedliches Wetter diese Woche, von Sonnenschein und eher warm bis eher kalt, Regen und Schnee", schreibt Lavinia Weaver, ihres Zeichens Berichterstatterin der Zeitung The Budget. Dafür hat Weaver ein paar gute Nachrichten vom vergangenen Wochenende: Einen Besuch bei Bruder Abraham am Samstagvormittag habe man genutzt, um über vergangene Zeiten zu reden. Es muss, im Rahmen des Möglichen, hoch hergegangen sein.
>>> hier gehts zum vollständigen Artikel der SZ
Mittwoch, 30. April 2014
Erste Info zur Ausstellung "Zelt der Völker" im Herbst in Ingolstadt
Ende September hat der Freundeskreis "Zelt der Völker", Ingolstadt die Möglichkeit, das Projekt "Zelt der Völker" im Bürgerhaus in Ingolstadt, Kreuzstraße 12 im Rahmen einer einmonatigen Ausstellung vorzustellen. Die Aufhängung erfolgt am Freitag, 19.9., die offizielle
Eröffnung findet am Samstag, 20.9. statt. Die Ausstellung ist bis Donnerstag, 16. 10. zu sehen. Die Abhängung erfolgt am Freitag, 17.10.2014. Die Ausstellung zeigt unter anderem Bilder des Fotografen Christian Kraatz.
Detaillierte Informationen folgen noch!
Detaillierte Informationen folgen noch!
Mitte Mai Vortrag in Pfaffenhofen: „Ist der Islam demokratiefähig?“
Dienstag, 13. 5. 2014: Vortrag „Ist der Islam demokratiefähig?“, Int. Kulturverein PAF e. V., 19.30 Uhr, Festsaal Rathaus Pfaffenhofen; mit Prof. Dr. Mathias Rohe.
Donnerstag, 20. März 2014
"24 Stunden Jerusalem" am 12. April
"24h Jerusalem" erzählt einen Tag in dieser magischen und
widersprüchlichen Stadt. Ein weltweit einzigartiges Projekt aus der
Mitte eines Brennpunktes - im Fernsehen und im Internet.
Jerusalem, eine Stadt wie keine andere in der Welt. Ein Ort der Grenzerlebnisse, Sehnsüchte und Ideologien. Himmel und Erde kommen hier zusammen - und mit ihnen die Religionen dieser Welt. Doch in Jerusalem verdichten sich auch Konflikte und Kämpfe. Israelis und Palästinenser ringen seit Jahrhunderten um einen Platz in der geteilten Stadt.
Mit "24h Jerusalem" reisen Sie einen ganzen Tag lang in diesen mystischen Schmelztiegel - erleben spannende Begegnungen in den engen Gassen und Gemäuern, die jahrtausendalte Geschichte atmen - und lernen Bewohner kennen, die im Alltag auf jedem Meter an neue Grenzen stoßen.
>>> hier gibts mehr Informationen
Jerusalem, eine Stadt wie keine andere in der Welt. Ein Ort der Grenzerlebnisse, Sehnsüchte und Ideologien. Himmel und Erde kommen hier zusammen - und mit ihnen die Religionen dieser Welt. Doch in Jerusalem verdichten sich auch Konflikte und Kämpfe. Israelis und Palästinenser ringen seit Jahrhunderten um einen Platz in der geteilten Stadt.
Mit "24h Jerusalem" reisen Sie einen ganzen Tag lang in diesen mystischen Schmelztiegel - erleben spannende Begegnungen in den engen Gassen und Gemäuern, die jahrtausendalte Geschichte atmen - und lernen Bewohner kennen, die im Alltag auf jedem Meter an neue Grenzen stoßen.
>>> hier gibts mehr Informationen
Sonntag, 2. März 2014
8. April 2014 Vortrag: "Unter der Oberfläche des Hl. Landes" / Über den Alltag in Israel, Gaza und Westjordanland
Hamas und Fatah auf der einen Seite, nationalreligiöse jüdische Siedler und ultraorthodoxe Juden auf der anderen, palästinensischer Rap und israelischer Rock, Christen, Muslime, Juden und Drusen - wer blickt da noch durch?
Johannes Zang berichtet in Wort und Bild über die Lage in Israel und den Besetzten Paläst. Gebieten West-Jordanland und Gaza-Streifen sowie über das für Frühjahr 2014 angekündigte Friedensabkommen
Johannes Zang berichtet in Wort und Bild über die Lage in Israel und den Besetzten Paläst. Gebieten West-Jordanland und Gaza-Streifen sowie über das für Frühjahr 2014 angekündigte Friedensabkommen
- Referent: Dr. Johannes Zang, Aschaffenburg, Nahost-Korrespondent für verschiedene Medien und erfahrener Reiseleiter ins Heilige Land
- Dienstag, 8. April, 19.30 Uhr, Haus der Katholischen Stadtkirche Ingolstadt, Hieronymusgasse 3. Das Haus der Kath. Stadtkirche finden Sie in der Nähe des Alten Rathauses, dort gibt es einen Verbindungsweg der rechts am Alten Rathaus hinter der Moritzkirche vorbei hoch in die Fußgängerzone führt und beim Kaufhaus "Xaver Mayr" herauskommt.
- Weitere Infos finden Sie unter >>> http://www.keb-in.de
Donnerstag, 9. Januar 2014
DMMK Israel-Palästina Reise im März 2014
Liebe Gemeinden,
zur Durchführung der hochinteressanten Israel-Palästina Reise vom 09. bis 16. März 2014 ab/bis Frankfurt fehlen uns noch 3-4 Anmeldungen. Ich habe als Anlage nochmal den Flyer, die Reisebeschreibung und die Anmeldung beigefügt und bitte Euch, diese Informations-Reise mit vielen persönlichen Begegnungen mit Menschen, die im Heiligen Land leben (Juden, messianische Juden, Moslems, Christen, Israelis, Palästinenser, Amerikaner, Europäer) nochmal zu bewerben. Bis zum 8. Januar sollten sich die Interessenten bei mir melden, damit die Reise gebucht werden kann. Vielen Dank für Eure Unterstützung und ein gesegnetes und gutes neues Jahr 2014 wünscht
Ralph Kunze
Deutsches Mennonitisches Missionskomitee (DMMK)
www.mission-mennoniten.de
>>> hier alle Infos als .zip (bei Heft rgb 96)
zur Durchführung der hochinteressanten Israel-Palästina Reise vom 09. bis 16. März 2014 ab/bis Frankfurt fehlen uns noch 3-4 Anmeldungen. Ich habe als Anlage nochmal den Flyer, die Reisebeschreibung und die Anmeldung beigefügt und bitte Euch, diese Informations-Reise mit vielen persönlichen Begegnungen mit Menschen, die im Heiligen Land leben (Juden, messianische Juden, Moslems, Christen, Israelis, Palästinenser, Amerikaner, Europäer) nochmal zu bewerben. Bis zum 8. Januar sollten sich die Interessenten bei mir melden, damit die Reise gebucht werden kann. Vielen Dank für Eure Unterstützung und ein gesegnetes und gutes neues Jahr 2014 wünscht
Ralph Kunze
Deutsches Mennonitisches Missionskomitee (DMMK)
www.mission-mennoniten.de
>>> hier alle Infos als .zip (bei Heft rgb 96)
Dienstag, 24. Dezember 2013
Weinachtsgrüße aus Bethlehem
Liebe Freunde, herzliche Grüsse aus Bethlehem. Ich empfinde es als etwas ganz Besonderes, Euch Weihnachtsgrüsse von dem Ort zu senden, an dem das WORT FLEISCH wurde.
Vor über 2000 Jahren, zu der Zeit als Jesus geboren wurde, lebte das Volk in Palästina unter römischer Besatzung. Hoffnungslosigkeit, Frustration und Angst herrschten im ganzen Land. Die Hirten eilten herbei, um den neugeborenen KÖNIG zu sehen, nachdem ihnen der Engel die gute Nachricht verkündet hatte. Die Hirten nahmen ein Risiko auf sich, denn sie mussten wahrscheinlich Kontrollpunkte und Strassensperren passieren, um zu KOMMEN, zu SEHEN, und um hernach zu GEHEN und die Botschaft von Hoffnung und Frieden für alle Welt zu VERBREITEN. Die Hindernisse, mit denen sie konfrontiert waren, hinderte sie nicht daran, diese hoffnungsvolle Nachricht weiter zu sagen.
Unsere heutige Situation in Palästina ist der damaligen nicht unähnlich. Jeden Tag sehen wir die Abholzung von Olivenbäumen und erleben die Zerstörung von Wohnungen und Menschenleben. Mehr und mehr Land wird zur Vergrösserung von israelischen Siedlungen konfisziert, Verbindungsstrassen zerteilen unser Land, und die Mauer trennt viele Bewohner von ihren Städten, Gemeinden und ihrem Grundstück.
Die Menschen in Palästina leben noch immer in Hoffnungslosigkeit, Frustration und Angst. Viele Fragen bleiben ohne Antworten. Wohin sollen wir gehen? Und was wird 2014 uns Palästinenserinnen und Palästinensern bringen?
Der Rechtsstreit vor dem israelischen Gericht, um unser Grundstück vor Konfiszierung zu bewahren, dauert mit dem Ende dieses Jahres nunmehr 22 Jahre. Wir sind Menschen, die an Gerechtigkeit glauben, und wir sind stolz, einen besonderen Weg eingeschlagen zu haben, nämlich den der Gewaltlosigkeit! Wir haben einen kreativen Weg des Widerstands gewählt, indem wir Böses mit Gutem überwinden, die Dunkelheit mit Licht, und Hass mit Liebe gemäss unserem Motto: „Wir weigern uns, Feinde zu sein.“
Unser Vorhaben für 2014 besteht in der Fortsetzung unserer Arbeit, Hoffnungslosigkeit und Frustration, Schmerz und Ängste in eine positive Kraft umzuwandeln, die es uns ermöglicht, Leben zu verändern. Glaube, Hoffnung und Liebe sind das Fundament unserer Arbeit.
Wir wünschen Euch frohe Festtage und ein wunderbares neues Jahr 2014. Möge es ein Jahr voller Hoffnung, Liebe und Erfüllung all Eurer Wünsche werden! Wir bitten Gott darum, Eure und unsere Kraft für das kommende Jahr zu erneuern, sodass wir uns weiterhin miteinander für Gerechtigkeit einsetzen und für alle Menschen Zeugen dieses Lichtes sind.
Gottes Segen und Friede aus der Stadt des Friedens. Bitte diesen Brief an Ihre Bekannte und Freunde weiterleiten. Herzlichen Dank
Daoud Nassar,Tent of Nations, People Building Bridges
dnassar@tentofnations.org, www.tentofnations.org
Mittwoch, 11. Dezember 2013
TV-Tipp 3sat: 11. 12., 21.45 Uhr: Das Herz von Jenin
2005 stirbt der zwölfjährige Sohn des Palästinensers Ismail Khatib im Flüchtlingslager Jenin durch die Kugeln israelischer Soldaten. Trotz seiner Trauer entscheidet der Vater, die Organe seines Sohnes Ahmed an israelische Kinder zu spenden. Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um die Organempfänger und deren Familien zu besuchen
>>> hier gibts mehr Infos
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Montag, 9. Dezember 2013
Erlebnisbericht Palästina am 15.12.2013
Im Anschluss an den Gottesdienst am 15.12.2013 wird die letzte Palästina-Reisegruppe anhand einiger Bilder über ihre Erlebnisse und Eindrücke berichten. Wer also Lust hat, neben Edith und Gerhard auch Elli und Matthis etwas kennen zu lernen, hat am Sonntag die Gelegenheit dazu.
Freitag, 6. Dezember 2013
Multimedia-Vortrag: „Wenn Glauben lebensgefährlich ist“
Pfaffenhofen. Derzeit herrscht die größte
Christenverfolgung aller Zeiten, alarmiert das Hilfswerk für verfolgte Christen
„Open Doors“. Rund 100 Millionen Menschen werden weltweit verfolgt, weil sie
sich zu Jesus Christus bekennen. Über Hintergründe, Brennpunkte und wie sich
Verfolgung auf Kirchen und Gemeinden auswirkt, auch welche Hilfe Christen in
einem feindlich gesinnten Umfeld dringend benötigen, berichtet „Open Doors“ mit
einem Multimedia-Vortrag am Freitag, 10. Januar 2014 um 19 Uhr im Pfaffenhofener
Haus der Begegnung (Hauptplatz 47). Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Samstag, 14. September 2013
Radio BR2: Steinbach, Manitoba Deutsch sprechende Mennoniten im Zentrum Kanadas
Ein Radiofeature auf Bayern 2, Samstag, 14. 9. 2013, von Maximilian Schönherr
DLF/BR 2013, Wiederholung am Sonntag, 21.03 Uhr
>>> hier gibts mehr Infos!
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Donnerstag, 12. September 2013
Bürgerkrieg in Syrien: Christus kam bis Maalula
Hier spricht man noch Aramäisch, die Sprache Jesu: Fünfzig Kilometer nördlich von Damaskus liegt eine der ältesten christlichen Gemeinden der Welt. Jetzt macht islamistischer Terror auch vor ihr nicht mehr halt. Würde ein US-Militärschlag den Minderheiten im syrischen Vielvölkerstaat helfen?
>>> hier gehts weiter zum Artikel der SZ
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Dienstag, 30. Juli 2013
Nächstes Treffen des Freundeskreises
Nächstes Treffen des Freundeskreises
Das nächste Treffen des Freundeskreises ist am Montag, den 21. Oktober 2013 um 20 Uhr in der Riezlerstraße.
Dienstag, 2. Juli 2013
Tagesschau-Blog: Hip-Hop mit Friedensbotschaft
Sie leben in einem palästinensischen Flüchtlingscamp im Osten Jerusalems und singen von Frieden und Versöhnung: Die beiden Hip-Hopper von "G-Town" wollen Mut machen - aber nicht nur mit ihrer Musik.
"Zwischen Mittelmeer und Jordan",
>>> hier gehts zum Blog!
"Zwischen Mittelmeer und Jordan",
Von Richard C. Schneider, ARD-Studio Tel Aviv
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Dienstag, 11. Juni 2013
9.6.2013: BR2, 11 Uhr: "An den Ufern der Dunkelheit"
Voller Kraft stehen sie in Gedichtform da, die Gedanken an die verlorene Heimatstadt Suffariya in Palästina. An das Leben in Armut, voller Träume, Schmerz und Trauer, voller Wut und trotzdem voller Zartheit. Nur ein paar Jahre sei er in die Schule gegangen, erzählt Taha Muhammad Ali mit ein paar Zähnen im Mund 79-jährig. Er habe sich alles selber beigebracht, arabische und englische Literatur gelesen und habe angefangen zu schreiben über seinen Alltag als Araber in Israel, über die Zerstörung seines Dorfes, über Liebe und Träume. Nun sind seine Gedichte erstmals auf Deutsch erschienen.
Mehr dazu (die Sendung ist bald als Podcast erhältlich) findet ihr >>> hier
Mehr dazu (die Sendung ist bald als Podcast erhältlich) findet ihr >>> hier
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